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Sonntag                      26.07.1998

Frühstück mit Hefekranz, sonst wie immer Die 1. Kakalake in der Küche gesehen, ca. 5-6 cm. Martin lief sie fast über die Füße, Arno war beim Fang zu langsam. Sie lebte noch. Irma Nivalda hat sie einfach ignoriert; vielleicht hilft's.

8.30 Abfahrt nach Villa Nova, nach ca. 20 min. Ankunft. Der Besuch war durchstrukturiert und vorbereitet von der K.F. dort.

Bieten an: Tanzen, ABC-Kurs, Autoelektrik, Gitarre spielen, Gehörlosen Unterricht, natürliche Empfängnisverhütung (man kann's kaum glauben ~ scheint nicht zu klappen) Aus den Firmgruppen entstehen dann wieder Gruppen die sich engagieren und dann selbst dann Gruppen führen. Ein Kreis von 16 - 20 jährigen, die meisten weiblich, versammelten sich mit uns in einem Gruppenraum. Man stellte uns fragen -und umgekehrt. Ca. 20 jugendliche(4 Jungs nur) Die Veranstaltung lief größtenteils in Englisch ab. Die Jugendlichen sind fast alle noch Schüler.

Themen:

  • Mauerfall, welche Probleme
  • Arbeitslosigkeit hier und bei uns
  • Rassismus
  • Sozialsystem in Deutschland
  • Unterschiede Brasil und Deutschland
  • Ausbildung/Schulsystem
  • Kolping Unterschiede Brasil/Deutschland
  • Grund unseres Besuches

Kurzer Rundgang, deutlich sichtbar: die Gegend ist etwas besser. Danach ging's weiter nach CK Sao Bras. Dort haben wir erst mal den Ausbau der Kirche (die noch Kapelle ist) und die weiteren. Baumaßnahmen begutachtet und sofort festgestellt, daß eine stetige Steigerung der besuchten Kolpingfamilien zu vermerken. ist. Per .Altarraum war beispielsweise mit Granit ausgelegt, große Versammlungs- und Unterkunftsräume sind im Bau (Ideal für Arbeitseinsätze/haben uns eingeladen.). Hinterher gab's ein reichhaltiges Mittagessen(große Gemüseplatte, Manîok, Bratkartoffeln, Bratenfleisch, Reis, Obst und Maracujacreme) welches mit dem Kolpinglied und einem Gebet beendet wurde. Abschließend überreichte Bernd einen Bildband an die Vorsitzenden, während Arno seine Dankrede hielt. Wahrend unserer Vorstellungsrunde gab der anwesende Pfarrer zu jedem einen passenden Kommentar ab. Bei Eva stimmte er sofort ein Lied an, bei dem die Anwesenden spontan mitsangen. Danach folgte las üblich frage - Antwort ~ Spiel. Zitat der Präsidentin: Die Einwohner von Rio hungern lieber als daß sie einen Kurs besuchen." -
Aktivitäten der Kolpingfamilie:

  • Erste Hilfe
  • Nähkurs
  • Badeschuhe herstellen
  • ABC-Kurs
  • Puppen basteln aus Plastiktüten und Wolle.

Nach einem kurzen Rundgang durch den Ort führen wir gegen 15.00 zurück.

18.00 Messe Vorher wurde uns der Priester (sehr) kurz vorgestellt. Danach lud uns (zum ersten Mal) der Präsident zu einem Fest ein, bei dem eine Folkloregruppe tanzte. Die Kleider der Vortragenden auf dem Festplatz waren sehr aufwendig (Bei uns kennt man so etwas nur aus dem fernsehen).

Martin und René sind mit Genehmigung der Schwester länger geblieben. Das restliche B-Team ist gegen 23.00 nach Hause gegangen.

Nachtrag: Der Pfarrer von Sao Bras ist sehr uni seine Gemeinden, bemüht und hat verschiedene Geldquellen bei der Regierung angezapft (Vitamin B).

           

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