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Samstag                     08.08.1998

Besuch der CK Villa Kennedy. Manos Heimat ~ Kolpingfamilie. Zuerst begrüßte uns der Pfarrer der Gemeinde und zeigte uns das Gemeindezentrum und die Kirche. Es scheint ein reges Gemeindeleben zu geben, und wir gewannen gleich den Eindruck, daß hier Geld ist. Die Kirche und Gemeinde unterhält einen eigenen Fußball-Club, der auch von verschiedenen Firmen gesponsort wird. Zum Abschluß liefen wir dann zum Kolpinghaus durch die Stadt. Im Kolpinghaus wurden wir sehr herzlich begrüßt von den Mitgliedern, die für uns einen sehr schönen Empfang machten. Zuerst besichtigten wir den Computerraum (der Lehrer war auch da; sie arbeiten mit Windows 95. Dann führte uns eine Gruppe den Capoeira vor.

Anschließend feierten wir gemeinsam einen kleinen Wortgottesdienst mit dt.-brasil. Text. Dann bekamen wir die schwarzen Ringe, was uns tief bewege. Die Ringe gelten als Zeichen der Anhänger, die die Theologie der Befreiung unterstützen. Weiterhin bekamen wir jeder eine Tasche voll Gast Geschenke (T-Shirt, Kappe, Brasil-fâhnlein). Beim Mittagessen wurd.e aufgefahren, was Küche und Keller hergaben (imposant). Nach dem Mittagessen wurden wir abgeholt und um 16.00 begann dann der Gottesdienst in Manguariba. Wir liefen zusammen mit dem  Pfarrer ein, und der Pfarrer hielt dann einen kindergerechten Gottesdienst für die Katechese-Schule ab. Zur Wandlung versammelte sich das B-Team um den Altar. Vor dem Schlußsegen wurden wir wieder an den Altar gebeten und es wurden viele egreifende Worte des Dankes gesprochen. Vom Pfarrer, von Vertretern verschiedener CK,, Mano, Prasidente, Irma Nivalda und von Arno. Wir bekamen von allen Geschenke, und auch wir überreichten T-Shirts an den Präsidente und Irma Nivalda, Nach dem Gottesdienst wurde wir von "1.000" Händen verabschiedet, und wir kamen aus dem Drücken und Küssen nicht heraus. Wir waren alle tief ergriffen, und Wehmut war dabei. Im Anschluß wurde zum Casa Kolping gebeten, und überraschend wurde noch das Casa Kolping gesegnet (im Dunkeln). Wir wurden umringt von den 1.000 schönsten Kindern der Gemeinde und gaben eine Autogrammstunde. Wahnsinn, diese Begeisterung. Im Anschluß fand dann bei uns zu Hause eine Verabschiedung im kleinen Kreis statt. Wir überreichten noch alles an Kolpingartikeln, was wir hatten, an verschiedene Kolpingmitglieder. Sie hatten reißenden Absatz und wir hatten viel zu wenig (Soviel zum Thema: Die haben alles"). Wir packten unsere Geschenke aus, und nachdem alle gegangen waren, packten wir noch Koffer und übergaben Irma Nivalda noch verschiedene Kleidungsstücke. Gegen 20.30 gingen wir auf's Fest in Begleitung von Herr Strumpf.
Irma Nivalda bekam für ihre Kirche in der Favela noch ein Geldpräsent von uns, was sie sehr tief bewegte.
Auf dem Fest bei der Kirche waren wieder 1.000 Kinder da, die uns umringten, und trotz Regens wurde heftig auf CD~Musik getanzt (Samba). So gegen 23.00 gab es dann Live~Musik, und wir gingen dann nacheinander mehr oder weniger beduselt nach Hause.

+   Gastgeschenk für Eva: Ein Käse

        

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