Samstag
01.08.1998
Frühstück wie immer, aber erst
gegen 8.30. Anschließend fahrt nach Tangua (CK). Zu 11. im VW-Bus. Dort
werden wir
ausschließlich vom Vorsitzenden begrüßt. Im großen und ganzen war die
fahrt für
die Katz, da uns die fahrt ans andere Ende von Rio führte (über die
große 13 km
lange Brücke), aber der Vorsitzende hatte keine Lust, wir waren noch
müde und
zu sehen gab es nicht viel. Kolpingfamilie hat großes Haus, sieht alles
sehr
verstaubt aus, Gym-abteilung, Computer~Raum (Windows 95), Wohnprojekt
mit 5 kleinen Häusern. Zukünftiges Projekt: Bau
von Mietwohnungen, damit Geld rein kommt. Die größte und die
auffallendste Aktion
(Projekt) ist aber eine Mega-Live-Musik, die allwöchentlich ca. 500
Jugendliche
anzieht und bewegt. , anschließend Besuch der sehr schönen und hellen
Kirche,
die auf einer Anhöhe liegt -und mit Fensterglas ringsum verglast ist
(sehr
schöner Ausblick und 1.000 Sitzplätze). Danach Einladung zum
Mittagessen ins
Restaurant durch die örtliche CK (erst waren wir erstaunt,dann satt).
+ Auf der Heimfahrt
kurze Panne in der Pampa
+ Auf der Hinfahrt Reifenwechsel, da ein Stück fehlte
- schwitz.
Anschließend schauten wir noch in der
Kolping-Zentrale vorbei, die
ans etwas ratlos rnachte. Manos Büro sieht jämmerlich klein aus und die
Schreinerei sieht nicht sehr professionell aus. Dort arbeiten 2
Schreiner und
der Verantwortliche. Zitat Mano: ,Läuft nicht so richtig" Wolfgang
vermißt
eine strukturierte Ausbildungsstätte für Jugendliche im Raum Rio
(Lehrwerkstatt).
Am Abend kam Herr Strumpf und
nahm. uns mit in die ,gegenüberliegende Kneipe, zum
Fußball-Club. Es war uns etwas mulmig gewesen. Bernd trinkt um
unser Leben, Feuer frei.
* Stimmung 6/7
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